
Ein perfektes Rezept für eine Donauwelle mit Gelinggarantie!
Eine Donauwelle besteht aus zwei Kuchenschichten (hell und dunkel) mit Sauerkirschen, einer Vanillepudding-Buttercreme (auch als deutsche Buttercreme bekannt – diese Creme ist weniger temperaturempfindlich als Sahnecreme und ist trägt die Buttercreme besser) und einer Glasur aus Schokolade.
Diese himmlische Kombination hält sich lange in luftdichten Dosen und wird sogar nach einigen Tagen noch besser, wenn der Kuchen so richtig durchgezogen ist! Jedes Mal ein absoluter Leckerbissen!
Und so wird die Donauwelle gemacht…
Zutaten
Skaliere das Rezept ganz einfach, falls du eine andere Portionengrösse möchtest oder durch eine Zutat limitiert bist – nutze dazu den Portionen-Skalierer rechts oder gib unten die Zutatenmenge ein.
Teig
- 3 Eier
- 175 g Zucker
- 175 ml Öl
- 350 g Mehl
- 1 Prise Salz
- 3 TL Backpulver
- 175 ml Milch
- 1 EL Kakaopulver
- 1 EL Milch — für den dunklen Teig
- 1 Dose Sauerkirschen
Creme
- 1 Packung Vanille-Puddingpulver, oder 37g Speisestärke + 1 TL Vanilleextrakt + 1-2 EL Zucker
- 50 ml Milch — kalt, zum Anrühren
- 350 ml Milch — zum Aufkochen
- 2 EL Zucker
- 1 Prise Salz
- 250 g Butter (zimmerwarm)
Glasur
- 200 g Zartbitterschokolade, mind. 70%
- 1 EL Öl
Spezialequipment
- Ofen, 180 °C Ober-/Unterhitze
- Tiefes Backblech, 30 × 40 cm
- Handrührgerät oder Küchenmaschine
- Topf für den Pudding
- Wasserbad (Schüssel über heißem Wasser)
- Backpapier und Frischhaltefolie
Anleitung
für Originalmenge
Vorbereitung für die Creme
- Die Butter aus dem Kühlschrank nehmen, um sie auf Zimmertemperatur zu bringen.
- Das Puddingpulver mit 50ml Milch, dem Zucker und Salz verrühren.
Das Vor-Anrühren des Puddingpulvers vermeidet Klumpenbildung. - Die restliche Milch (350ml) aufkochen. Sobald die Milch kocht, den Topf von der Hitze nehmen und die Puddingmischung einrühren. Alles nochmal kurz aufkochen lassen.
Die Milch-Pudding-Mischung wirklich aufkochen, sonst geliert die Stärke im Pudding nicht und wird später nicht fest genug. - Den Pudding in eine Schüssel füllen und direkt auf der Oberfläche mit Frischhaltefolie abdecken. Bei Zimmertemperatur abkühlen lassen.
So bildet sich keine Haut auf dem Pudding.
Teig
- Den Ofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Alternativ: 160 °C Umluft - Ein tiefes Backblech (30×40 cm) einfetten und mit Backpapier auslegen.
- Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen, dann langsam das Öl hinzugeben.
- Mehl, Backpulver und Salz vermengen und abwechselnd mit der Milch unter die Eiermasse heben.
- Die Hälfte des Teigs im Blech verteilen.
- Unter die restliche Teighälfte Kakao und 1 EL Milch rühren und auf der hellen Schicht verstreichen.
- Die Sauerkirschen gleichmäßig auf dem Teig verteilen.
- Den Teig für 25–30 Minuten backen und zum Abkühlen aus der Form nehmen.
Bei anderen Zutatenmengen sollte die Backzeit oder die Blecbgrösse entsprechend verändert werden (Temperatur bleibt gleich). Beispiel: Bei der Hälfte der Menge sollte ein Backblech von 30x20cm verwendet oder der Teig nur 15 Minuten gebacken werden.
Creme und Kuvertüre
- Die inzwischen zimmerwarm gewordene Butter cremig schlagen und nach und nach den abgekühlten Vanillepudding unterrühren.
Der Pudding sollte auch Zimmertemperatur haben. Zu kalter Pudding macht die Creme stückig, zu warme Butter lässt sie weich werden. - Sobald der Kuchen abgekühlt ist, die Creme darauf verteilen. Falls der Kuchen noch warm ist, die Creme solange kaltstellen.
- Den gesamten Kuchen für mindestens 30 Minuten kaltstellen.
Die Creme sollte wirklich fest sein, damit sich die Schokolade und die Creme nicht zu einer matschigen Masse verbinden. - Zartbitterschokolade und Öl in einem Wasserbad schmelzen.
Das Öl senkt die Schmelztemperatur leicht und macht dadurch die Kuvertüre flüssiger. Es sorgt auch für mehr Glanz und eine bessere Schnittfähigkeit. - Über den Kuchen gießen und glatt streichen. Im Kühlschrank fest werden lassen.
Hinweise
- Für das Anschneiden ein heisses Messer nehmen, damit die Kuvertüre glatter bricht.
- Die Donauwelle hält sich in einer luftdichten Dose mehrere Tage und zieht oft noch nach – am zweiten und dritten Tag ist sie besonders gut.